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Eine artenreiche Tierwelt

Alle fünf großen Raubtiere sind in unserer Umgebung gesichtet worden: Der Bär, der Wolf, der Vielfraß, der Luchs und der Adler. Aber, es gibt auch viele andere interessante Arten die hier leben.

 

Ein großer Teil der Tierwelt bleibt dem normalen Ausflügler verborgen. Die Tiere suchen Schutz unter dem Schnee und unter Bäumen und ziehen in Umgebungen, wo sich wenige Menschen aufhalten. Trotzdem können wir oft die Spuren von Hasen, Füchsen und Wieseln sehen und im Hochgebirge können wir auf die langen, geraden Spuren des Vielfraßes stoßen und auf die abgeknabberten Bergrücken wo die wilden Rentiere gegrast haben. Im Sommerhalbjahr sind die Tierspuren nicht so deutlich. Dafür können wir Vogelgezwitscher hören. Im Frühling ist der Kuckuck unermüdlich mit seinem Kuckuck und seine Stimme wird heiser jo mehr wir uns dem Sommer nähern. Es gibt viele kleine Vögel im Gebirge aber die Meisten sind nur Gäste im Sommer aber der Dompfaff und die Meisen überwintern. Die Graugänse fliegen im Frühjahr und im Herbst über das Gebirge. „Gaugl- reip“ ist die lokale Bezeichnung für ihre charakteristische Keilformation.

 

Auf Ausflügen im Gebirge im Sommer werden wir von den wehmütigen doppelten Flötentönen des Goldregenpfeifers begleitet. Den schwarzen Raben auf der Suche nach Aas können wir sowohl sehen als auch hören. Die Fischmöwe sehen wir an vielen Orten. Der Raufußbussard ist herrlich anzuschauen wie er auf großen Flügeln seiner Beute hinterher jagt.

 

Früher sahen wir oft den Star als frühes Zeichen für den Frühling, aber nun ist er fast verschwunden. Wir hörten ebenfalls oft das Schneehuhnmännchen und auf Ausflügen im Gebirge im Sommer wie im Winter flog der Schwarm von Schneehühnern direkt vor uns auf. Früher gab es große Mengen von Schneehühnern im Gebirge und in Volkszählungen vor 1900 ist die Jagd auf Schneehühner in Venabygd als eigener Beruf ausgewiesen. Während einiger Jahre war der Bestand an Schneehühnern minimal aber so wurde er auf dem Gebiet der Grundeigentümer geschützt und hat sich danach wieder vergrößert. Im Winter 2004 konnten wir die Schneehühner sogar rund um das Hotel hören.


Das Birkhuhn ist selten zu sehen, es war zahlreich in den achtziger Jahren und es ist nicht so lange her, seit wir ein Lemmingjahr hatten. Die arktische Brombeere wächst gut. Der Luchs und der Elch halten sich hauptsächlich in dem Waldgürtel beim Dorf auf, aber es kann passieren, dass sie in die Berge ziehen am ehesten im Sommer. Von allen Haustieren haben die Schafe die Gebirgsweide übernommen. Die Almen sind so gut wie abgewickelt und die Ziegen, die den Birkenwald niedrig hielten, sind verschwunden. Die „Dølakua" (norwegische Rinderrasse aus Oppland) die gut an die Gebirgsweide angepasst war, ist durch neue Rassen ersetzt worden. Das „Dølahesten" Pferd (norwegische Rasse) hat neue Aufgaben bekommen und ist beliebt und geeignet sowohl zum Reiten als dem Fahren mit der Kutsche oder dem Pferdeschlitten.


Der Stamm von wilden Rentieren hat sich nach einer langen Periode des geschützt seins und planmäßiger Verwaltung wieder erholt. Vor dreißig Jahren war den im Ringebu Gebirge fast ausgerottet. Heute ist das Bewahren des wilden Rentierstammes ein übergeordnetes Ziel in der Bebauungsplanung in den Bergen und begrenzt den Ausbau von Straßen, Hütten und Touristanlagen.


Das Rentier und das Schneehuhn haben viele Jäger in unser Gebiet des Gebirges gelockt, am bekanntesten ist Professor Friis der das Buch „Til Fjelds i Feriene“ (In den Ferien ins Gebirge) geschrieben hat, ein Buch das es wert ist gelesen zu werden, von allen die das Gebirge lieben.


Die Verwaltung ist sehr daran interessiert für die Jagd und den Fischfang gute Bedingungen zu sichern. Zum Beispiel wir das Wasser der "Mya" nun in das „Stormyrtjønnet" und dann weiter durch das „Buvatna „ zum „Flaksjøen" See geleitet welches zu weniger saurem Wasser führt und eine gute Strömung die die Lebensbedingungen für die Forelle in seichtem Gebirgswasser garantiert. Es gibt gute Möglichkeiten für das Eisfischen der Forelle im „Flaksjøen" See und den „Abborsjøene" Seen. In vielen Seen beißt die Forelle sowohl im Sommer als im Winter. Im „Bølvatn" See befindet sich reichlich mit Felchen.


Grundsätzlich sind alle wilden Tiere geschützt. Wir haben immer noch ein reichhaltiges Tierleben im Venabygdsfjellet. Es ist wichtig, all das Tierleben zu beschützen auch Kleinwild und Nagetiere. In der Ernährungskette stellen die kleinsten Organismen die Nahrung für die größeren Tiere dar. Es ist deshalb notwendig bei der Verwaltung der Natur die Gesamtheit und das Zusammenspiel in der Natur zugrunde zulegen.

 

Lars V. Tvete

 

www.venabu.no  wird von Lars Tvete administriert Letztes Update: 24.11.2010